Das erste Projekt

 

 

 

 

 

 


Bachauen im Arnsberger Wald



Hier können Sie das Faltlbatt zum Projekt herunterladen.

Auch im Arnsberger Wald wurden Bäche begradigt und Bachauen trocken gelegt. Heute können die Lebensräume der Quelljungfer, der Waldschnepfe und des Grasfrosches vielerorts wieder zum Leben erweckt werden. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten profitieren hiervon.
Hierbei will die Stiftung Natur im Kreis Soest helfen. Einige der notwendigen Maßnahmen sind bereits vorbereitet und mit Eigentümern und Behörden abgestimmt. Manches wurde bereits - unterstützt auch von der Jugendgruppe der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V. (ABU) - mit Spaten und Schaufel verwirklicht. An vielen Stellen jedoch muss ein Bagger die notwendige Arbeit verrichten. Dafür ist finanzielle Unterstützung erforderlich.

   

Konto-Nr. 687996
Sparkasse
Erwitte-Anröchte,
BLZ: 41651815

Die Stiftung Natur im Kreis Soest bittet Sie um eine Spende.
Sie unterstützen damit die Renaturierung der Bachauen
im Arnsberger Wald
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zum Projekt

Viele kleine Rinnsale und Nebenbäche fließen von den seitlichen Berghängen in die breiten und fast ebenen Auen der größeren Bäche Heve, Große und Kleine Schmalenau. Dort machen sie von Natur aus oft weite, windungsreiche Wege, bis sie in das Hauptgewässer münden. Auf ihrem Weg versorgten sie einst Mulden und Altarme ganzjährig mit Wasser. So sorgten sie für ideale Lebensräume für zahlreiche Tier und Pflanzenarten.
  Die Bachauen wurden auch im Arnsberger Wald über lange Zeit landwirtschaftlich genutzt, einige als Flößwiesen. Bevor die meisten im 20. Jahrhundert aufgeforstet wurden, wurden viele der Nebenbäche begradigt und auf schnellstem Wege in das Hauptgewässer geführt. Man legte auch zusätzliche Entwässerungsgräben an. Tümpel, Altarme und feuchte Mulden wurden so trockengelegt. Viele Tier- und Pflanzenarten der Talauen verloren ihre Heimat.
  Das Projekt wird zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V. umgesetzt. Sie hat im Auftrag des Forstamtes Arnsberg in vielen Bachauen die Situation aufgenommen. Mit dem Forstamt und den Behörden des Kreises Soest stimmt sie ab, welche Maßnahmen die Auen wiederbeleben können. In einigen Bereichen ist der Einsatz eines Baggers erforderlich. Begradigte Abschnitte werden verschlossen, damit die Bäche ohne weiteres Zutun wieder ihren angestammten, kurvenreichen Weg durch die Auen finden.
  Öffentliche Mittel für den Naturschutz werden immer knapper. Nur mit Hilfe von Spenden kann die Stiftung Natur im Kreis Soest die nötigen Maßnahmen ermöglichen. Alle Vorhaben liegen in Naturschutzgebieten. Die Maßnahmen werden also dauerhaft Bestand haben.
   

Die ersten Maßnahmen

Renaturierung der Worbke
Renaturierung des Schneesiepen


Pressebericht 30.04.2005 180 KB